Das Leibniz Zentrum für Archäologie sucht eine:n “Research Software Engineer zur semantischen Modellierung im interdisziplinarem Kontext”

Für den Arbeitsbereich Wissenschaftliche IT, Digitale Plattformen und Tools am Standort Mainz sucht das Leibniz Zentrum für Archäologie eine:n Research Software Engineer, befristet für die Dauer von 4 Jahren EG 13 TV-L, Voll- oder Teilzeit.

Die Herausforderung:

  • Konzeption und Entwicklung semantischer FAIRification Tools für den Umgang mit Ontologien und die semantische Modellierung von Daten aus dem Forschungsdatenmanagement
  • Entwicklung von interaktiven Webanwendungen und Schnittstellen zu Sammlungssystemen
  • Entwicklung von NFDI4Objects Community-Standards und Recommendations sowie maschinenlesbaren Interfaces zu Wissenmanagement-Systemen im interdisziplinären Kontext, insbesondere die Restaurierungs- und Konservierungsforschung
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung, Kuratierung und Integration von kontrollierten Vokabularen und Ontologien für die Restaurierungs- und Konservierungsforschung sowie für das Forschungsdatenmanagement (FDM)
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Community Standards zur Wissensmodellierung und des Datenaustauschs
  • Vertretung und Präsentation von NFDI4Objects (Task Area 4: “Protecting“) in Gremien der NFDI und anderen Wissenschaftscommunities sowie auf wissenschaftlichen Tagungen (einschließlich Publikation von Ergebnissen)
  • Unterstützung bei der Community-Ansprache zur gemeinsamen Entwicklung von ontologiebasierten Wissensmodellen und Datenaustausch-Standards
  • Konzeption und Durchführung von Workshops, Beratungen und Veranstaltungen zur Datenqualifizierung im Umfeld der NFDI

Weitere Details können Sie auf der Ausschreibungsseite ansehen. Die Bewerbungsfrist ist der 04.02.2024.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Allard Mees: allard.mees(at)leiza.de.

Willkommen bei der CAA Deutschland

Die CAA ist eine internationale Organisation, die Archäologen, Mathematiker und Informatiker zusammenbringt. Ihr Ziel ist es, die Kommunikation zwischen diesen Disziplinen zu fördern, einen Überblick über die aktuelle Arbeit auf diesem Gebiet zu geben und Diskussionen und zukünftige Fortschritte anzuregen.

Call for Papers on “Advances in modelling past human ecosystems”

Eleftheria Paliou and Andreas Angourakis from the University of Cologne are organizing a workshop on socio-ecological modelling in archaeology.

The workshop will take place in Cologne between 22nd and 24th of May 2024.

This workshop invites papers on archaeological computational models that seek to take fuller into account advancements shaping the current discourse in socio-ecological research. We are particularly interested in approaches to simulation modelling that gain insights from Indigenous and traditional ecological knowledge. We also encourage contributions that explore the socio-ecological dynamics of resource use, depletion and renewal and in interdisciplinary eco-archaeological approaches that bring together ethnoarchaeology, archaeological science methods, and computational modelling. 

The workshop is linked to a planned special journal issue and invites papers on archaeological computational models that seek to take fuller into account advancements shaping the current discourse in socio-ecological research. Travel and accommodation costs will be covered for all paper presenters.

Please send your extended abstracts (max. 1000 words) to Andreas Angourakis (aangourauni-koeln.de) by February 2nd, 2024.

For more information, please visit the workshop website here.

CAA Webcast “Datenmanagement für Archäologen”

Freitag den 12.01. Um 12:00 h

Jetzt verfügbar auf YouTube.

Moderation: Nadine Alpino

Nadine Alpino hat Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Romanische Philologie in Kiel und Wien studiert. Nach dem Studium nahm sie zunächst an Forschungsgrabungen in Italien und Frankreich teil. Seit 2009 ist sie hauptberuflich in der Rettungsarchäolgie tätig. Die Projekte führten Nadine nach Österreich, Deutschland und aktuell nach Luxemburg. Ihr Fokus liegt auf digitalen Anwendungen und Methoden.

Vortragende(r): Martina Trognitz (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Martina Trognitz ist im Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage (ACDH-CH) – Research Unit “DH Forschung & Infrastruktur” tätig.
Nach ihrem Studium der Computer Linguistik und Klassischen Archäologie an der Universität Heidelberg war Martina für das Deutsche Archäologische Institut (DAI) tätig. Dort wirkte sie im IANUS-Projekt mit und entwickelte u.a. IT-Empfehlungen für den nachhaltigen Umgang mit digitalen Daten in den Altertumswissenschaften. Seit 2017 ist Martina Teil des ARCHE-Teams beim ACDH-CH, das sie aktuell mit ihrer Kollegin Seta Štuhec leitet.
Martina hat über 10 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Langzeit-Archivierung und des Datenmanagements, einschließlich geeigneter Datei-Formate zur Langzeit-Archivierung, Datenmanagement und -Planung, FAIR Data, Metadaten sowie Metadaten Schemata und kontrollierten Vokabularien.

Datenmanagement und Datenmanagementpläne (DMPs) sind inzwischen ein fester Bestandteil von Voraussetzungen bei Drittmittelgebern. Dass Datenmanagement aber nicht nur als Pflicht angesehen werden soll, sondern ein wichtiger und zentraler Bestandteil der eigenen Forschung darstellt, soll der Webcast vermitteln.

Es werden die Grundlagen des Datenmanagements vermittelt, die letztendlich zu nachhaltig verfügbaren und FAIRen Daten verhelfen.

Inhalte: Der Datenlebenszyklus, Metadaten und Dokumentation, Archivierung, Dateiformate, Ordnerstruktur und Dateibenennung, Versionierung, Datenmanagementpläne ausfüllen und pflegen.

Im Anschluss an die Vorträge wird es ausreichend Möglichkeiten zur Diskussion geben.